Musterdepot sparkasse aachen

Am 1. Januar 1993 fusionierten die Stadtsparkasse Aachen und die Kreissparkasse Aachen zur heutigen Sparkasse Aachen. Das neue Institut zählte mit einer Bilanzsumme von über 10 Milliarden DM zu den großen Sparkassen der Bundesrepublik Deutschland. Zum Stichtag 31. Dezember 2018 waren 1842 Mitarbeiter beschäftigt, davon 120 Auszubildende. [7] Sowohl die Weltwirtschaftskrise als auch die Bankenkrise ermöglichten es der Kreissparkasse, die Stadtsparkasse Stolberg am 1. November 1932 zu übernehmen. Der Zweite Weltkrieg führte zu einem Mangel an Konsum- und Investitionsmöglichkeiten und hielt die Bevölkerung zum Sparen an. Die Kreissparkasse konnte am 1. Oktober 1942 durch die Übernahme der 1905 gegründeten Stadtsparkasse Eschweiler ihr Filialnetz ausweiten. Somit existierten nur noch die Kreissparkasse Aachen und die Stadtsparkasse Aachen in Kreisgebiet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges konnten die Sparkassen bereits im Mai 1945 ihren Geschäftsbetrieb wieder aufnehmen. Ebenfalls schon Mitte der 1880er Jahre wird über eine erneute Gründung einer Städtischen Sparkasse nachgedacht, aber erst das 1900 in Kraft getretene Bürgerliche Gesetzbuch birgt die Möglichkeit dazu.

Die preußische Verordnung, dass Mundgeld nur noch bei staatlich bestimmten Kassen hinterlegt werden dürfen, war ein entscheidender Vorteil für die Städtische Sparkasse gegenüber der Sparkasse des Aachener Vereins. Am 16. Februar 1900 genehmigt die Stadtverordnung die Gründung einer Städtischen Sparkasse und stimmt am 24. August 1900 einer ersten Fassung der Satzung zu. Dies ist der Grundstein für die Gründung der Städtischen Sparkasse am 26. März 1901. Das erste Geschäftsjahr verläuft für die Städtische Sparkasse positiv. Ende 1901 beliefen sich die Einlagen auf über 6,3 Millionen Goldmark. Bereits nach zehn Jahren übertrifft sie mit einem Einlagenbestand von 25 Millionen Mark die wesentlich früher gegründete Kreissparkasse. In 2019 total assets of Sparkasse Aachen were 12 332,38 mln EUR. Sparkasse Aachen is the 12th largest savings bank (sparkasse) in Germany (out of 379 savings banks (sparkassen)) having market share of 0.95% amongst the banks of this category. Sparkasse Aachen had 1 791 employees in 2019.

In der Aachener Innenstadt befinden sich die beiden Zentralen: am Münsterplatz die Zentrale der ehemaligen Stadtsparkasse und am Friedrich-Wilhelm-Platz die Zentrale der ehemaligen Kreissparkasse. Durch die Währungsreform 1948 und den schnellen Wiederaufbau zeichnet sich bereits in den 50er Jahren das Wirtschaftswunder ab. Das stetige Wirtschaftswachstum und die Vollbeschäftigung führen zu einem Anstieg des Spar- und Kreditgeschäfts der Sparkasse. In den folgenden Jahren verdichtete sich das Zweigstellennetz weiter. Am 1. April 1958 trat das „Gesetz über die Sparkassen- und Giroverbände“ in Kraft. Als Resultat gaben sich die Sparkassen eine neue Satzung. 1967 wurde ein Rechenzentrum eingerichtet und Scheckkarten für den vereinfachten Giroverkehr.

Zwischen 1967 und 1975 eröffnete oder übernahm die Stadtsparkasse 15 neue Filialen. So betrieb sie 1975 bereits 42 Zweigstellen. Durch die Eingemeindung von 7 Gemeinden zum 1. Januar 1972 fielen teilweise auch ehemalige Filialen der Kreissparkasse der Stadtsparkasse zu. Um ein lückenloseres Filialnetz zu gewährleisten, wurde zudem eine mobile Filiale eingesetzt. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges ermöglichte der Kreditwirtschaft die Vermittlung von Kriegsanleihen. Noch im selben Jahr begann die Stadtsparkasse mit dem Bau eines neuen Geschäftsgebäudes am Münsterplatz. 1918 konnte die Kreissparkasse 13 Zweigstellen verzeichnen. Die schwere Inflation 1922/1923 führte zu einer völligen Entwertung des Geldes und der Spareinlagen. So betrugen die Spareinlagen der Stadtsparkasse 23.417 Billionen Goldmark, welche jedoch durch die Einführung der Rentenmark als neue Währung auf 23.417 Goldmark reduziert wurden. Die 1834 gegründete Sparkasse des Aachener Vereins wurde 1923 liquidiert.

Das Sparkassengeschäft übernahmen so die ansässigen Sparkassen im Regierungsbezirk Aachen.